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Wellenreiten in Portugal

Surfen – nur mit Wellenantrieb !! Portugal, Juni 2007

Oder - Versuchen eins mit der Welle zu sein –

Surfen – nur mit Wellenantrieb !! Portugal, Juni 2007

Oder - Versuchen eins mit der Welle zu sein –

Dieses Jahr mußte das Surfen nur mit reinem Wellenantrieb getestet werden. Der Schluß vorweg ...... – wenn es funktioniert ist es mega klasse ?Sealed

Zu diesem Vorhaben, haben wir uns nach langer Suche für eine Surfschule in Portugal entschieden.

Die Reise war ein Geburtstagsgeschenk für Günter – 1 Woche surfen – den ganzen Tag am Strand abhängen, coole und nette Leute kennen lernen. Nach dem ersten, sehr netten Kontakt mit der Surfschule – Silke (ständig online ? ) – habe ich mich dann doch entschieden, ebenfalls an dem Kurs teilzunehmen (vorweg auch hier – richtige Entscheidung).

Die Surfschule ist unter deutscher Leitung von Silke und Fritjof .

Vorab hatten wir einen kleinen Trainingsplan erhalten (sehr empfehlenswert) und einige hilfreiche portugiesische Vokabeln um vom Flughafen, bis zum Hotel zu gelangen. Also schon vorab alles perfekt vorbereitet.

Anreise – Flug – Frankfurt – Lissabon und ½ Stunde mit dem Bus nach Ericeira – dem Zielort am Atlantik. Hat prima funktioniert – mit Hilfe der Wegbeschreibung von Silke und Fritjof.

Unterkunft –

Man hat die Möglichkeit über die Surfschule diverse Unterkünfte zu buchen, wie z.Bsp. eine Ferienwohnung, Ferienhaus, Pension oder in einem 4 Sterne Hotel in Ericeira. Wir hatten uns für die Pension in Ericeira entschieden, welche sehr zentral in Ericeira liegt. Ericeira ist ein Fischerdorf, welches sich zu einem sehr schönen Ort entwickelt hat, in dem man sich sehr wohl fühlen kann !

Ankuft –

Da dies unsere erste Reise nach Portugal war, waren wir sehr neugierig und konnten es kaum abwarten den Atlantik zu sehen. 5 Min. von der Pension waren wir schon da und waren hell auf begeistert. Die Promenade in Ericeira ist sehr abwechslungsreich mit Strand und Steilküste. Der erste Abend war windig und verregnet und so hatten wir auch eine tolle Brandung.

Der 1. Abend und er nächste Morgen –

Viele Gedanken hatten wir .... Wie wird das werden – haben wir am 1. Tag nur Theorie oder dürfen wir schon ins Wasser? Üben wir mehr an Land und haben wir genügend Kondition um den ganzen Tag im Wasser und am Strand zu verbringen?! .... Ist das Sonnenschutzmittel stark genug und was nehmen wir zu Essen und zu Trinken mit? Genügt 1 Handtuch und der Badeanzug oder doch noch die warme Hose und die Mütze?! .... Wie wird unser Trainer sein? ..... Also - jede Menge Überlegungen und Planungen waren angesagt.

Schnell haben wir festgestellt, dass es nicht nur uns so ging – in der Pension haben wir noch weitere ‚Surfanfänger‘ kennen gelernt und was für ein Glück – auch noch einen ‚alten Hasen aus der Schweiz‘. Sie konnte uns genau beraten, denn es war schon ihre 2. Woche und Sie hatte kurzfristig um eine weitere verlängert. Das hat uns natürlich bestärkt und Hoffnung gemacht.

Der 1. Tag – Surfkurs –

Die Taschen mit warmer Jacke – Mütze – Handtuch – Badeanzug, Sonnenschutz – Sandwich und Wasser (aus dem Supermarkt neben der Pension) bepackt ging es zu dem vereinbarten Treffpunkt in Ericeira. Dort hat uns Fritjof mit seinem Bus schon erwartet. Alle 8 eingeladen und schon ging es Richtung Surfstrand – mit Wackelelvis auf dem Armaturenbrett und Elvis aus dem Lautsprecher.

Nach 20 min. hatten wir den für diesen Tag passenden Strand erreicht. Wir haben uns an einer Klippe über dem Strand wieder gefunden. Sofort wurden die Neoprenanzüge verteilt – die Surfboards zugewiese und wir konnten zum ersten mal des coole Gefühl erleben, mit dem Surfboard unter demArm zum Strand zu gehen !!

 

Dann hieß es auch schon anziehen. Es gab einige Einweisungen – wie man die Leach am Fuß befestigt - auf die Strömung und die Wellen achtet und sich mit dem Brett im Wasser verhält und - ..... schon ging es zu unserem großen Erstaunen los.

Schaumwalzen anvisieren, das Brett drehen, auf das Brett legen, Balance finden, anpaddeln und erst einmal bauchlings vor der Schaumwalze im hüfttiefen Wasser surfen.

Wir waren erstaunt, wie schnell man in der Strömung abtreibt und wie anstrengend es ist in diesen geringen Wassertiefen wieder in das tiefere Wasser zu gelangen.

 

 s wurden immer wieder kleinere Pausen gemacht, korrigiert – weiter probiert – und das Surffeeling steigerte sich Cool

Mittags eine längere Pause, um wieder fit zu werden und die bessere Strömung durch die Gezeiten abzuwarten.

Zwischendurch wurde mit Sonnenschutz geschmiert – schon langsam gefachsimpelt – korrigiert – und die Spannung wuchs – wann wir denn nun endlich wie die Surfprofis die Wellen abreiten können ;-)))

Mittags einen Cafe (Espresso) / Galao (Milchkaffee) und ein Pateis de Nata (Leckerer kleines Cremeküchlein) ... Und es ging weiter.

Gegen 17:00 Uhr waren wir langsam richtig müde, haben uns in die wärmende Sonne gesetzt und die Brandung beobachtet. Dann wurde es wieder für uns spannend, denn Fritjof hat die Gelegenheit genutzt und hat sich selbst noch einmal unter den bewunderten Augen seiner Surfschüler in die Wellen gestürzt.

 

 

Der Abend nach dem 1 Surftag –

Wir waren alle ziemlich platt. Muskeln fingen an sich zu melden, die man vorher noch gar nicht kannte. Die Haut fing an zu spannen, denn die Sonne war trotz etwa 25 C° sehr intensiv. Also – schnell in eine der zahlreichen leckeren Lokale in Ericeira – einem Cafe – und ab in die Koje.

Der 2. / 3. .....Surftag –

Schon am Frühstückstisch wurde sich über die Muskelschmerzen ausgetauscht – ein noch höherer Sonnenschutz wurde gekauft und ab ging es wieder zum Strand. So und Heute sollte es soweit sein ... Nach Gymnastik zum warm up, Theorie und Trockenübungen am Strand, sollten wir versuchen das Gefühl der Wellenreiter näher zu kommen. Leider hatten wir uns das leichter vorgestellt als es war.

Das aussuchen der perfekten Welle, schnell auf das Board, anpaddeln, schnell aufstehen und die richtige Balance zu finden. All das in bruchteilen von Sekunden.Wahnsinn kann ich da nur sagen ....Jedes mal wenn einer unserer Gruppe dies annähernd geschafft hatte, gab es Applaus der ganzen Gruppe und der Ehrgeiz stieg.

Gut – bei einigen klappte es schneller – bei anderen später ... ;-) aberirgendwann kamen wir auch in den Genuß wenigstens ein paar Meter auf dem Brett stehend Richtung Strand zu surfen .... – Wahnsinn !!!! Freudentänze wurden im Wasser vollführt – Fritjof und seine Trainer – Pepe und Philipe feuerten uns an.

Von Tag zu Tag sind wir dann ins tiefere Wasser gewechselt um uns auch an größere Wellen heran zu wagen.Hier war die genaue Auswahl der Welle noch wichtiger und das Anpaddeln mußte noch schneller werden.

Hier hatten uns die Trainer im Wasser immer wieder Tips gegeben uns mit ins noch tiefere Wasser genommen und uns gezeigt wie man durch die großen Wellen kommt.Durchtauchen – Turtlerolle – oder noch über die Welle paddeln.

Nasenspühlung und Nosedives inklusive .... aber .. das machte uns ja nur noch härter ;-)

Wie Pepe – unser extreem Motivator sagte – Du mußt cool bleiben und Dich wie eine Schlange verhalten.Beobachten – cool bleiben und im richtigen Moment schnell zuschlagen !! So und schon sollte es funktionieren.

Aber wir waren echt von dem Feeling des Surfens ruck zuck infiziert und total begeistert.

Fritjof und sein Team hatten uns super unterstützt, motiviert und geholfen.

Es wird sicher nicht die letzte Reise zu diesem Surfspot gewesen sein.

Planung für den nächsten Surfkurs –Vorher mehr trainieren – Arme und Rücken – Sunblocker einpacken ..Portugiesisch lernen und auf die nächsten Trainingserfolge hoffen !!

Fazit - Echt mal etwas ganz anderes – Wir haben sehr nette Leute aus Österreich, Portugal der Schweiz und Deutschland kennengelernt!Die Portugiesen haben es uns leicht gemacht sich in ihrem Land wohl zu fühlen!

Surfschule von Fritjof und Silke ist in jedem Fall weiter zu empfehlen ...Link – www.tresondas.de (tresondas – drei wellen)

Also – probiert es aus !!!

Viel Spaß und – Hang loose – Regine

 

 

 

 

 
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